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THEATER: "ES LÄUFT, UND ES LÄUFT TOLL!"

Im Moment trifft sich das achtköpfige Organisa­tions­team des Bauern­kriegs­­theaters offiziell einmal im Mo­nat - gearbeitet wird aber die gan­ze Zeit.

 

 

Die Stadtzeitung hat Peter Boesveld (PB), der für die allgemeine Or­ga­nisation zuständig ist, und Re­gis­seur Werner Schwung (WS) zum Gespräch gebeten.
Wie läuft die Vorbereitung auf die Premiere am 12. Juni?
WS: Erst kommt die Arbeit, dann das Spiel. Mit der Arbeit sind wir schon weit vorangeschritten: Spielersuche, Bühnenbau, Kostüme, die ganze Or­ga­nisation rund herum. Jetzt kommt das Spiel und der Spaß. Von über 40 Mitwirkenden sind 24 bereits zum zweiten Mal dabei. Sie spielen die- selben Rollen wie 1996 und können sich auch leichter wieder in das Stück reinfinden. Ob­wohl einige schon 80 Jah­re alt sind.
Was unterscheidet die Vorbereitungen von je­nen im Jahr 1996?
PB: Es läuft alles ganz anders. Vor 20 Jahren wussten wir gar nicht, wie man so etwas macht. Das ganze Um­feld war ein anderes. Wir mussten mit der großen Planierraupe in den Schlosshof rein, um alles vorzubereiten. Alles war komplett neu für uns. Wir waren unbefangener, wir sind mit einem Hurra reingelaufen, ha­ben uns darauf gefreut. Wir waren dann selbst überrascht, wie gut das alles läuft. Deswegen haben sich auch so viele Mitwirkende von da­mals sofort bereit erklärt, wieder mit zu machen,
WS: Es herrscht die gleiche Euphorie wie damals. Das hat sich auch auf das ganze Team übertragen. Es läuft, und es läuft toll!
War zu erwarten, dass z.B. der Kartenvorverkauf so gut startet?
WS: Die Ziele waren schon hoch gesteckt. Ich persönlich habe immer daran ge­glaubt, dass wir die Karten verkaufen. Das einzige Problem bleibt das Wetter.
PB: Wir haben es erhofft, aber wir haben es nicht so erwartet und sind jetzt doch überrascht, dass der Vor­verkauf so gut angelaufen ist.
Der Aufwand ist ja doch sehr hoch.
PB: Wir betreiben dieses Mal schon einen größeren Aufwand, weil das Publikum auch mehr erwartet.
Was sind jetzt die großen Auf­gaben in den nächsten Wochen?
WS: Wichtig ist jetzt, die Spieler auf Kurs zu bringen. Am 21. März beginnen die Proben.
Sind Sie ein strenger Regisseur?
WS: Nein. Die Spieler sollen frei agieren, ich möchte den Charakter der jeweiligen Spieler auch in ihren Rollen widergespiegelt sehen. Man selbst ist ja auch reifer geworden, sieht manche Dinge anders als vor zwanzig Jahren. Wobei ich an den Rollen nicht viel ändern werde, das Stück ist gut geschrieben.
Und für Sie, Herr Boesveld??
PB: Ich bin überall dort im Einsatz, wo es brennt. Man muss schauen, dass nichts ins Stocken gerät und dass man nicht leichtsinnig, wird, nur weil bis jetzt alles so gut läuft.

(30.03.2016)

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