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ARGE DONAUMOOS ALS VORZEIGEPROJEKT

Die Arbeitsgemeinschaft Schwä­bisch­es Donaumoos e.V. (ARGE Donaumoos) präsentierte sich Ende Februar auf einer Fach­tagung der CDU/CSU-Bundes­tags­fraktion in Berlin.

 

 

Auf Einladung des CSU-Bundes­tags­abgeordneten Dr. Georg Nüßlein hatte der Leipheimer Bürgermeister Chris­tian Konrad in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der ARGE Donaumoos e.V. die Ge­legenheit, das schwäbische Pro­jekt vor­zustellen. Begleitet wurde Christian Konrad vom Geschäftsführer der Ar­beits­gemein­schaft, Dr. Ulrich Mäck.
Die Fachkonferenz unter dem Titel „Nationale Herausforderung Biodiversität und Artenschutz" hatte Georg Nüßlein als Zuständier für Umwelt- und Naturschutz seiner Frak­tion initiiert. Zentrale Thematik der Veranstaltung war die Frage, wie die Artenvielfalt in Deutschland im Spann­ungsfeld zwischen Natur- und Um­welt­schutz einerseits und der dichten Besiedelung der Menschen mit all ihrem technologischen Fort­schritt und ihrem hohen Lebensstandard andererseits erhalten werden kann.
Schnell war unter allen beteiligten Experten Konsens, dass ein erfolgreicher Arten- und Biodiversitäts­schutz nur im gesellschaftlichen Mit­ein­ander gelingen könne. In diesem Sinne machte Fraktionsvize Nüßlein klar, dass die zwischen Naturschutz und Landwirtschaft auftretenden In­te­ressenskonflikte nur lösbar seien, wenn „Win-Win-Situationen" geschaffen würden: „Wenn wir wollen, dass unsere Landwirte noch mehr für den Artenschutz tun, dann müssen wir sie dabei auch unterstützen und entsprechende wirtschaftliche Anreize setzen."
Bürgermeister Konrad berichtete, exemplarisch für ein erfolgreiches Renaturierungsprojekt in Deutschland, von der gelungenen Wieder­vernässung der Moorlandschaft im Donaumoos.
Der ARGE-Vorsitzende stellte hierbei die Bedeutung des Moor­schutz­es für den Klimaschutz heraus: „Wenn wir hier erfolgreich sein wollen, brauchen wir die aktive Mitarbeit unserer Landwirte. Die kriegen wir aber nur, wenn wir sie für ihre gesellschaftliche Leistung angemessen honorieren."
Die CSU-Politiker Georg Nüßlein und Bürgermeister Christian Konrad zeigten sich am Ende erfreut, dass das Projekt Schwäbisches Donaumoos als Vorzeigeobjekt für die Bemühungen der Politik für den Erhalt von Arten­vielfalt und Biodiversität viele Fach­experten aus ganz Deutschland positiv beeindruckt hat.

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