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INTERNATIONALER MUSEUMSTAG: HEIMAT- UND BAUERNKRIEGSMUSEUM BLAUE ENTE

"Museen in der Kulturlandschaft"
Heimat- und Bauernkriegsmusem Blaue Ente

 

Getreu dem Motto des Internationalen Museums­tages, „Museen in der Kulturlandschaft“, zeigt die Blaue Ente wie lebendig Museumsarbeit in Leipheim ist.

Ein ganz normales Heimatmuseum war die Blaue Ente noch nie. Da wird Bier gebraut, Most gekeltert und vor allem in ehrenamtlicher Arbeit laufend renoviert und gebaut. Und, nicht zu vergessen: Die Blaue Ente ist das einzige bayerische Bauernkriegsmuseum, in dem das deutschlandweit einzige gefundene Massengrab teilrekonstruiert zu besichtigen ist. Weil das scheinbar noch nicht genug ist, wird 2016 auch noch Theater gespielt. Seit Wochen ist das Theaterstück „Der Bauernkrieg April 1525“ Gesprächsthema in der Güssenstadt, der Kartenverkauf läuft prächtig und auch Zeitung und Fernsehen haben schon darüber berichtet, dass da etwas ganz Besonderes entsteht.

 

Am Internationalen Museumstag, dem 22. Mai, können Besucher zwischen 10 und 17 Uhr kostenlos einen Blick hinter die Kulissen des Bauern­kriegs­theaters werfen: Öffentliche Proben, eine Stadtführung zum Thema Bauernkrieg in Leipheim und Kurz­führ­ungen im Museum sollen die Besucher auf das Theater-Ereignis im Juni einstimmen. Und natürlich können die Besucher zwischendurch bei hausgebrautem Enten-Bier und weiteren Schman­kerln entspannen.

 

Für all jene, die sich für die historischen Hintergründe des Theaterstücks „Der Bauernkrieg April 1525“ interessieren, ist am Internationalen Mu­seumstag am 22. Mai im Heimat- und Bauern­kriegs­museum „Blaue Ente“ viel geboten. Um 14 Uhr gibt „Bauer Mar­tin" in einer einstündigen Stadt­führ­ung eine Einführung in diesen Ab­schnitt der Leipheimer Geschichte. Wer es noch kürzer mag, kann im Museum an Kurzführungen durch die Bauernkriegs-Abteilung teilnehmen. Erinnert wird dort unter anderem an die Schlacht am Biberhaken bei Leip­heim im April 1525 und die zwölf Mem­minger Artikel, das erste deutsche Menschen­rechts-Manifest. Die Führun­gen werden je nach Bedarf zwischen 10 und 17 Uhr angeboten.

Zu sehen gibt es im Museum außerdem die filmische Aufzeichnung der Aufführung aus dem Jahr 1996. Wer nicht nur der Geschichte, sondern auch den Laienschauspielern nahe kommen will, hat um 15 Uhr dazu Gelegenheit: Dann können die Museums­besucher einer öffentlichen Probe auf der Bühne im Schlosshof beiwohnen. Denn während die Bühne bereits ab Anfang Mai aufgebaut wird, ist der Zuschauerraum erst im Juni an der Reihe.

 

 

Die Mitglieder des Historischen Arbeits­kreises haben sich dabei eine ganz besondere Überraschung ausgedacht: Damit auch die Inhaber von Karten der Kate­gorie B eine optimale Sicht haben, werden die Zuschauer auf erhöhten Tribünen sitzen. Eine gute Nachricht für all jene, die noch keine Karten haben – der Block A ist nämlich bei fast allen Veran­staltungen bereits ausverkauft!

 

Weitere Infos zum Bauernkriegstheater finden Sie hier .

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