Stadt Leipheim
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HOCHLASTFAULUNG SOLL NEU GEBAUT WERDEN
Schon seit einiger Zeit steht die Erneuerung des Faulturms der Leipheimer Kläranlage im Inves­ti­tionsprogramm der Stadt Leipheim. Vor gut einem Jahr wurde das Ingenieurbüro Wassermüller beauftragt, erste Entwurfsplanungen zu erstellen.
Diese Entwurfsplanungen wurden den Leipheimer Stadträtinnen und Stadt­räten in der Mai-Sitzung vorgestellt. So soll auf dem Gelände der Kläranlage nicht nur ein neuer Faulturm errichtet werden, sondern auch ein neues Ge­bäude in dem alle technischen Bestand­teile der Anlage untergebracht werden. Lukas Oswald, vom beauftragten In­genieurbüro plädierte für den Neubau aus verschiedenen Gründen. So seien derzeit die technischen Anlagen im Kel­ler untergebracht. Da die Ge­bäude aber in un­mittelbarer Nähe der Donau liegen, rät Oswald im Hinblick auf Hoch­wasserereignisse ab.
Darüberhinaus hat der Neubau der Anlage mit neuem Technikgebäude den Vorteil, dass es nur eine realtiv kurze „Umschaltphase“ gibt. Würde man die bestehende Anlage umbauen und erneuern, wäre diese für einen längeren Zeitraum außer Betrieb. Während dieser Zeit müsste der anfallende Klär­schlamm kostenpflichtig entsorgt werden.
Der bestehende Faulbehälter soll nach den Plänen des Ingeniuerbüros zu einem Gasbehälter umgebaut werden, so dass dieser nicht nutzlos wird.
Mit dem bei der Hochlastfaulung anfallenden Gas soll wie bisher auch, mittels eines Blockheizkraftwerks (BHKW) Strom erzeugt werden, mit dem die Kläranlage betrieben und der Bauhof versorgt wird. Da das derzeitige  BHKW aber schon relativ stark ausgelastet ist und bei der neuen Anlage mehr Gas anfällt, wurde von den Stadträten angeregt, bei der weiteren Planung zu prüfen, ob ein zweites BHKW sinnvoll wäre.
In den Anfangsplanungen war für den Bau eines Faulturms ein Betrag von rund 1 Millionen Euro veranschlagt worden. Dies ist auch in der jetzigen Ent­wurfs­planung der Fall. Hinzukommen allerdings die Erneuerung verschiedener Bauteile mit rund 225.000 Euro, das neue Technikgebäude mit 270.000 Euro  und die elektrotechnische Ausstattung mit 140.000 Euro.
Der Stadtrat stimmte dem vom Ingenieurbüro Wassermüller entworfenen Konzept zur Hoch­last­faulung grund­sätzlich zu und beauftragte das Büro mit der weiteren Ausführungs­plan­ung und der Erstellung der Aus­schreibungsunterlagen. Nach den Plän­en des Büros könnte im März 2017 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach einer Probelaufzeit soll die neue Anlage 2018 in Betrieb gehen. (23.05.2016)
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