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BR BERICHTET ÜBER FLUTPOLDER-PLÄNE
Die kritischen Stimmen zum kontrovers diskutierten Thema Flut­polder in Leipheim wurden zwischenzeitlich auch vom Bayerischen Rund­funk (BR) vernommen, der vor kurzem aus dem Leipheimer Donau­wald in Radio und Fernsehen be­richtete.
Es wurde über die Gefährdung der Trink­wasserversorgung, den Anstieg des Grundwasserdrucks auf Gebäude und die mögliche Vernässung der Keller und Gebäudeschäden, die Schädigung des Donauwaldes, einer der wertvollsten Biotope Süd­deutsch­lands, sowie die Vernässung der landwirtschaftlichen Flächen berichtet.
Die Interessenvertretung stellte dem BR auch ihre Sicht für einen alternativen Hochwasserschutz vor. So sollten meterhohe Hochwasserüber­flu­tungs­becken nicht nur an vereinzelten Orten entstehen, sondern an der ge­samten Donau. Sie fordert, insbesondere auch an den Zuflüssen Stauräume und Rückhaltebecken zu errichten.
Die Entscheidung, ob auf Leip­heimer Flur tatsächlich ein Flutpolder gebaut wird, soll noch im Dezember fallen.
Die Interessengemeinschaft „Kein Flutpolder Leipheim" sammelt derzeit Unterschriften gegen das zweifelhafte Mammutprojekt. Die Listen liegen in Riedheim und Leipheim in Vereinen und bei Gewerbetreibenden aus. Die Unterschriften sollen den politischen Mandatsträgern der Region präsentiert werden, damit sie helfen, das Hochwasserrückhaltebecken in Leipheim zu verhindern. Mit Hilfe der Abgeordneten sollen dann auch Peti­tionen in den Bayerischen Landtag ein­gegeben werden.
Zum Thema Flutpolder findet am 10. November, ab 19.30 im Schützenheim Riedheim eine In­formationsveranstaltung statt, zu der alle Bürger eingeladen sind. Ins­besondere die betroffenen Anwohner aus Weißingen, Riedheim, Kohlplatte und Krautgarten können sich dort informieren. Die Interessenvertretung hofft auf zahlreiches Kommen und die Unter­stützung aller betroffenen und interessierten Bürger. (Gerd Mannes)
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