Stadt Leipheim
Startseite Kontakt Termine Suche Inhalte
onlineoff cms & webdesign
NEUER STELLPLATZSCHLÜSSEL BESCHLOSSEN

Bereits in der Oktober-Sitzung hatten die Mitglieder des Stadtrates über eine Änderung des Stellplatz­schlüssels der Stell­platzsatzung diskutiert, dann aber den Punkt vertagt, um nochmals in den Fraktionen darüber zu beraten.
In der November-Sitzung fasste das Gremium nun einen Beschluss. Ab dem 1. Januar 2017 müssen Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern so­wie Dop­pel- und Reihenhäusern je Wohn­ein­heit bis 40 Quadratmetern ein  Stellplatz, bis 80 Quadratmetern zwei Stell­plätze und über 80 Quadratmetern drei Stellplätze nachweisen.
Aufgrund der gestiegenen Bo­den- und Baupreise hat die Verwaltung zudem vorgeschlagen, den Ablöse­be­trag für nicht vorhandene Stell­plätze von derzeit 6.000 Euro auf 8.000 Euro pro Stellplatz anzuheben. Diesen Vorschlag unterstützten die Mitglieder des Stadt­rates ebenfalls mehrheitlich.
Darüber hinaus stand auf der Tagesordnung der Sitzung auch die Standortfestlegung für den Neubau eines städtischen Kindergartens. Im Rahmen der Planungen für die Er­stel­lung des Bebauungsplanes für das Neu­baugebiet „Am Grasigen Weg II“ wurde in diesem Gebiet eine so genannte Ge­meindebedarfsfläche ausgewiesen, auf der ein zusätzlicher Kin­dergarten er­richtet werden könnte. Um weitere Plan­ungen durchzuführen zu können, be­nötigt die Stadtverwaltung vom Stadtrat einen Beschluss zur Standort­festlegung. Da sich die Stadt­rätinnen und Stadträte nicht gleich auf den Standort festlegen wollten, wurde beschlossen, einen Arbeitskreis zu gründen. Dieser soll aus Vertretern des Stadtrates, der Verwaltung und den Kindergärten zusammengesetzt sein und die weiteren Eckpunkte besprechen. Im Frühjahr 2017 soll dann die endgültige Entscheidung über den Standort fallen.
Auch mit der Teil-Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bay­ern (LEP) befassten sich die Mit­glieder des Stadt­rates. „Das LEP ist das fachübergreifende Zukunftskonzept der Bay­erischen Staatsregierung für die räumliche Ordnung und Entwicklung Bay­erns. Es stellt das wesentliche Ins­trument zur Verwirklichung des Leit­ziels bayerischer Landesentwicklungs­politik dar: Die Erhaltung und Schaf­fung gleichwertiger Lebens- und Ar­beitsbedingungen in allen Landes­tei­len.“ (Quelle: www.landesentwicklung-bayern.de). Im Zuge der Fortschreibung des LEP werden „Metropolen“ eingeführt, womit sich die Ebenen des „zentralen Orte-Systems“ um jeweils eine Ebene nach oben verschieben. Bei­spiels­­weise wird das bisherige Ober­zentrum Augsburg zur Metropole.
Bislang bildeten Günzburg und Leipheim ein gemeinsames Mittel­zen­trum. In einer Stellungnahme zur Fort­schreibung des LEP wollen nun die beiden Doppelmittelzentren Günzburg-Leipheim und Dillingen-Lauingen an­streben, als gemeinsames Oberzentrum „Obere Donau“ aufgestuft zu werden.
Eine Aufstufung zum Oberzen­trum würde beispielsweise bessere Chancen bei Vergabe und Erweiterung von mittel- und oberzentralen Einrich­tun­gen, wie z.B. Gymnasien, Kranken­häusern, Gerichten und Finanzämtern bedeuten. Der Antrag auf Aufstufung zum gemeinsamen Oberzentrum „Obere Donau“ soll Zentralität, Entwicklungs­dynamik und Ausstrahlungskraft der Städte Dillingen, Lauingen, Günzburg und Leipheim bündeln und nachhaltig stärken.
Der Stadtrat beschloss einstimmig, im Rahmen der Stellungnahme zur Teil­fortschreibung einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Zurück

Mehr zur STADT LEIPHEIM Mehr zum TOURISMUS Mehr zur NATUR Mehr zur KULTUR