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LEIPHEIM WEHRT SICH GEGEN FLUTPOLDER

Eigentlich waren die Leipheimer Vertreter ganz ruhig und optimistisch zu dem Treffen zum Thema Flutpolder mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf in Höchstädt am 9. Dezember gegangen.
„Bisher hatte die Ministerin immer versichert, dass Leipheim als möglicher Flutpolderstandort nicht favorisiert sei“, sagt Bürgermeister Christian Konrad. Das sieht nun ganz anders aus.
Ulrike Scharf gab bei der Info­veranstaltung bekannt, dass der Flut­polder-Standort in Leipheim auf der Liste der möglichen Rück­halte­räume für ein Jahrhunderthochwasser nun ganz oben steht. Insgesamt soll es drei Überlaufbecken geben, neben Leip­heim auch in Helmeringen und Neuge­schüttwörth. 1,5 Millionen Euro werden nach Angaben der Ministerin nun dafür verwendet, um Detail­mo­delle mit verdichteten Daten für die drei Stand­orte zu erstellen. Nach Angaben des Umwelt­minis­teriums soll der Flutpol­der bei Leip­heim eine Fläche von etwa 630 Hektar umfassen. Er könnte bei einem Hoch­wasser zirka zwölf Mil­lio­nen Kubik­meter Wasser zurückhalten.
Nachdem bei dem Treffen in Höchstädt lediglich die Mandatsträger informiert wurden, gab es in der Woche darauf auch Infoveranstaltungen des zuständigen Wasserwirtschaftsamt Do­nauwörth in den betroffenen Ge­mein­den. Zu der Infoveranstaltung im Schüt­zenheim in Riedheim am 14. De­zember kamen rund 300 Bür­ger­innen und Bürger.
Die Interessenvertretung „Hoch­wasser­schutz Ja - Kein Flutpolder Leipheim“ organisierte eine Gegen­demonstration, die deutlich machte, dass man die Entscheidung des Um­weltministeriums nicht so einfach hinnehmen wird. (Mehr siehe unten)

 

Lageplan des Flutpolder in Leipheim

(Karte: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth)

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