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"NUR NACHTEILE UND GEFAHREN"

Rund 300 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Flutpolder-Infover­anstal­tung des Wasserwirt­schaftsamtes Donau­wörth in Riedheim.
Ralph Neumeier vom Wasser­wirt­schafts­amt Donauwörth versuchte, den Betrof­fenen zu erklären, wie Leipheim nun doch zum Favoriten für einen Flut­polder wurde: „Wir haben gegenüber dem ursprünglichen Kon­zept, das auf der Studie der TU Mün­chen basiert hat, jetzt weitere Bewer­tungskriterien mit herangezogen und versucht, objektiv viele Standorte zu vergleichen. Da kommen eben drei Standorte – Leipheim, Helmeringen und Neugeschüttwörth – unter diesen Kriterien als die heraus, die sich am besten geeignet zeigen.“
„Das wird die Interessen­ver­tre­tung „Hochwasser­schutz Ja – Kein Flutpolder Leipheim“ nicht so einfach hinnehmen“, sagt Gerd Mannes, Sprech­er der Interessenvertretung (IV). Die IV hat gegenüber dem Was­ser­wirt­schafts­amt deutlich gemacht, dass sie die Entscheidung des Umwelt­minis­teriums nicht akzeptieren wird und weiter die Argumente gegen den Flut­polder der Bevölkerung kommunizieren wird.
Die größten Gefahren eines solchen Projekts bleiben aus Sicht der Initiative eine hohe Wassersäule nahe Besiedlungen, Anstieg des Grund­was­ser­drucks, die Gefährdung der Trink­was­serversorgung, eine Mückenplage und die Zerstörung des Auwalds, einer der wertvollsten Biotope Süddeutsch­lands in seiner jetzigen Form.
„Man hat schon heute gesehen, dass die Leute sehr viele unbeantwortete Fragen hatten, und dass das Was­serwirtschaftsamt auch nicht alle be­antworten konnte. Wir werden in Zukunft auch weiter nachhaken und versuchen, den Polder hier in Leipheim zu vermeiden, weil aus unserer Sicht bringt er nur Nachteile und große Gefahren“, so Gerd Mannes im Rah­men der Infoveranstaltung.
Die IV kündigt an, weiter Gegen­vorschläge zu den Polderplänen zu machen, um Hab und Gut zu schützen und die bewährte Lebensqualität zu erhalten. Auch Petitionen im Baye­rischen Landtag für Vorschläge zu Gesetzesinitiativen und politischem Handeln sind Teil der Strategie gegen den Polder und schließlich sollen auch alle gesetzlichen Mittel ausgeschöpft werden, um den Flutpoder in Leipheim doch noch zu verhindern.
Rückendeckung bekommt die IV dabei von Bürgermeister Christian Konrad: „Das letzte Wort in dieser An­gelegenheit ist noch nicht gesprochen.“
Die IV hofft, dass sich weiter alle betroffenen Bürger mit aller Kraft ge­meinsam wehren und zu den nächsten Veranstaltungen kommen werden.
Die IV hat zwischenzeitlich auf Wunsch der Bürger auch ein Spenden-Konto eingerichtet. Das Geld findet Verwendung in Transparenten und später eventuell für Stellungnahmen von Experten, die als Argumente gegen den Polder Verwendung finden können. Die IV freut sich über jegliche Beteiligung, Vorschläge und Ideen, die die Initiative gegen den Polder unterstützen.
Kontakt:

Tel.: 08221 9634940,

E-Mail: Gerd_Mannes@t-online.de,
Konto: IBAN: DE 06 720 690 43 710 760 57 57.   BIG: GENODEF1GZ2

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