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ALTE BIBEL ZURÜCK IN LEIPHEIM

Nach über 250 Jahren hat eine evangelische Bibel, die die Leip­heimerin Regina Schemarin zur Freisprechung aus der Schule im Jahr 1761 geschenkt bekommen hatte, wieder den Weg zurück nach Leipheim gefunden.
Seit mehreren Generationen hatte sich die Bibel, die 1748 bei Johann Hein­rich Philipp Schramm in Tübingen ge­druckt wurde, in der Familie von Reinhard Schneider aus Wolfschlugen befunden. Wie sie genau in die Familie gekommen ist, kann Reinhard Schnei­der nicht sagen. Lange Zeit lag die Bibel, die ursprünglich Regina Sche­marin geschenkt bekommen hatte, bei seinen Eltern in einer alten Muni­tionskiste auf dem Dachboden, zuletzt bei ihm selber am Kamin. „Da wir keine Kinder haben, kann ich die Bibel familiär nicht weitergeben“, sagt Reinhard Schnei­der. So habe er überlegt, es wäre schön, wenn die Bibel zurück nach Leipheim käme.
Gemeinsam mit seiner Frau schaute er sich das Heimat- und Bau­ern­kriegsmuseum in Leipheim an und befand dies für einen würdigen Platz.
„Wir finden das ganz großartig, dass Sie an uns gedacht haben“, sagt Susanne Anwander, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum, die die Bibel gleich in Augenschein nahm. Auch Jörg Grafe vom His­to­rischen Ar­beits­kreis freut sich über die erste „eigene“ alte Bibel des Museums.
Reinhard Schneider übergab die Bibel im Beisein von Bürgermeister Christian Konrad an das Museum und unterzeichnete den Stiftungsvertrag.
Die Bibel, die mit einem Holz­deckel ausgestattet ist, eine intakte Spangen­bindung und Messing­be­schlä­ge hat, befindet sich in einem guten Zustand. Derzeit wird sie im Rahmen der Sonderausstellung „ist so kalt der Winter“ im Heimat- und Bauernkriegs­museum ausgestellt. Reinhard Schnei­der sagt: „Ich lasse die Bibel gerne hier. Sie soll auch eine Anerkennung für die Arbeit des Arbeitskreise sein.“
Das Heimat- und Bauern­kriegs­museum hat immer sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. In den Weih­nachtsferien zusätzlich am Dreikönigs­tag, 6. Januar, von 14 bis 17 Uhr.

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