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200. KINDERFEST BEGINNT SCHON FREITAGS

 

Wer hatte die große Ehre, beim ers­ten Kinderfest nach dem 2. Welt­krieg im Jahr 1949 den Kinder­fest­spruch aufzusagen? Und wie war das Wetter am 17. und 18. Juli 1949?
Fragen, mit denen sich Archivar Rudi Schmitt und Kinderfest-Organisatorin Nicole Schneider seit Wochen beschäftigen. Denn im Rathaus und im Hei­mat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente ist man bereits seit längerer Zeit im Jubiläums-Kinderfest-Fieber. Heuer wird das 200. Kinderfest in Leipheim gefeiert, das in diesem Jahr ausnahmsweise bereits am Freitag (7. Juli) eröffnet wird und bis zum Montag (10.  Juli) andauern.
Aber nicht nur das Fest muss vorbereitet werden, auch die Planung des Begleitprogramms ist bereits in vollem Gange! Bereits am 23. April wird die Ausstellung „Kenderfescht in Leipa – hat sein Grund in schlechta Zeita“ eröffnet. Im Heimat- und Bau­ern­kriegs­museum Blaue Ente können die Besucher auf Spurensuche gehen: Von der Ursache des Festes, dem Ausbruch des Vulkans Tambora im Jahr 1815 und seinen Folgen für die Land­bevölkerung im hiesigen Land­kreis, über die darauf folgende Geschichte des Kinderfestes bis zu den wechselnden Kinderfests­prüchen... Die Au­s­stel­lung versucht, an­hand von Ori­ginal­dokumenten, Fo­tos, Gegenstän­den und einem eigens von Günter Leucht hergestellten und ganz besonderem Diorama einen Über­b­lick über 200 Jahre Kinderfest zu geben.
Noch ist man auf der Suche nach Material. So sammelt Rudi Schmitt die Namen aller Spruchträger und freut sich über Informationen aus der Bevölkerung. Nicole Schneider möchte die Dokumente aus den Archiven noch mit Privatfotos und Erinnerungsge­genständen der Leipheimer und Leipheimerinnen ergänzen. Wer also noch Fotos oder andere Stücke aus längst vergangenen Tagen auf dem Dachboden hat, kann gerne unter Tel. 08221/707-42 anrufen oder sie im Rathaus vorbeibringen.
Ein Highlight wird auch die Präsentation aller bekannten Kinderf­estsprüche auf einer Hörstation in der Ausstellung sein. Für diese „Gewalt­aufg­abe“ sucht die Stadt noch Sprecher, die jeweils einen Spruch auf Band sprechen. Auch hier können sich Interessierte – von jung bis alt, ehemalige Spruchträger oder jene, die es immer schon sein wollten – gerne im Rathaus melden. Vorteil im Vergleich zum Spruchträger beim Fest: Es darf abgelesen werden!
Auch eine Festschrift wird zum Kinderfest erscheinen. Der Leipheimer Heimatbuchschreiber Erich Broy hat bereits umfangreiche Vorarbeiten ge­leistet, nun wird von einem Redak­tionsteam ein kleines  Büchlein voller Geschichten, Erinner­ungen und Bil­der zusammengestellt. Über das genaue Programm, die vielen Gesch­ichten rund um das Kin­derfest aber auch die Vorbereitungs­arbeiten für das Jubiläum wird die Stadtzeitung in den nächsten Monaten berichten.
Und nun aber zurück zur Ein­gangsfrage: Es waren Günter Eckert, Horst Ilgenfritz und Leonhard Schmitt, die bei eigentlich schönem Wetter, das nur von kleinen Regenschauern unterbrochen wurde, ihrem Auftritt entgegen zitterten!

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