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LEIPHEIMER LINDE

Linde am Leipheimer Stadtrand

 

Leipheimer Linde vor dem SicherungsschnittKönnte die Leipheimer Linde am Stadtrand in Richtung Bubesheim erzählen, so wüsste sie einiges zu berichten. Auf rund 600 Jahre wird der Baum geschätzt. Die erste Erwähung einer Linde bei Leipheim findet sich in einer Kaufurkunde zwischen Graf Urlich von Württemberg und der freien Reichsstadt Ulm. Seit 1675 ist die Gemarkungsbe-zeichnung "Auf der Linden" im Stadtbuch von Leipheim zu finden.

 

Doch die Jahrhunderte sind an der Leipheimer Linde nicht spurlos vorrübergegangen. Vorallem die jüngste Vergangenheit setzte dem Baum zu. So überstand die Linde zwar im Jahr 1979 einen Brand, doch der Jahrundertorkan "Lothar", im Dezember 1999, hinterließ einen mehrere Meter langen schmalen Riss im Stamm. In den vergangenen Jahre investierte die Stadt Leipheim immer wieder in die Sanierung des Baumes, um ihn als Naturdenkmal zu erhalten. Im November 2007 konnte nur noch ein radikaler Sicherrungsschnitt den Baum erhalten. Unter Aufsicht von Falk Dolze, öffentlich besteller und vereidigter Sachverständiger für Baumpflege und Baumstatik wurde die Leipheimer Linde von vormals 30 Meter (Foto oben) auf acht Meter Höhe zurückgeschnitten. "Die Krone ist weg, doch der Torso bleibt erhalten. Und nächstes Jahr treibt die Linde wieder frisch aus", sagte Falk Dolze nach getaner Arbeit. Und er behielt recht: was im ersten Moment für viele Leipheimer ein schmerhafter Anblick war, ist inzwischen auf dem besten Wege zu verheilen, auch wenn der Baum natürlich nicht mehr so eindrucksvoll ist wie zuvor. Dies war aber die einzige Möglichkeit, dem Baum noch einige weitere Lebensjahre zu schenken.

 

 

 

 

 

 

Ein Teil der alten Krone wurde vom Rettenbacher Künstler Bernhard Schmit zu einem Kunstwerk verarbeitet. Die Holz-Skulptur steht im Leipheimer Rathaus und kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

 

 


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